Antwort auf: Manueller Restore eines Backups

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Duplicator auf einer lokalen WP Neuinstallation zu installieren und das Backup einzuspielen scheint keine (kostenlose) Lösung zu sein

Das hatte ich so auch nicht geschrieben?

Duplicator erstellt von einer WordPress-Installation ein so genanntes Archiv, ein Datenbank-Backup und einen Installer. Um die Website zu klonen/wiederherzustellen, musst du die Dateien in das Zielverzeichnis kopieren und dann den Installer im Browser aufrufen. Dazu musst du nicht vorher Duplicator installieren oder irgendwelche Lizenzen kaufen.

Die Files in einer neuen WP Installation einfach auszutauschen + die Datenbank zu importieren hat bei mir noch nicht geklappt.
[…] Ich erhalte aber im Browser dann immer entweder den Fehler „Seite nicht verfügbar“ oder ich sehe einfach nur ein Whitescreen.

Dazu sollte es im Error-Log des Webservers detaillierte Fehlermeldungen geben, die mehr über die Ursache verraten.
Ich vermute, dass du PHP-Skripte verwendest, die für uralte PHP-Versionen gemacht wurden. In dem Fall wäre es sinnvoll, ein manuelles Update von WordPress, Theme und Plugins vorzunehmen.

Ich müsste das quasi selbst einen Docker Container erstellen um dort den genauen Softwarestand aller Komponenten wiederherzustellen?

Das ist unglaublich aufwendig und vermutlich auch nicht zielführend, weil du die WordPress-Installation kaum im alten Stand fortführen möchtest? Ich halte da ein manuelles Update für sinnvoller.

Manuelles Update: du löschst alles bis auf das Verzeichnis wp-content/uploads und der Datei wp-config.php, lädst die neueste Version von WordPress, dem verwendeten Theme und Plugins herunter, entpackst die Dateien und speicherst sie an den entsprechenden Stellen (die WordPress-Dateien und Unterverzeichnisse mit Ausnahme von wp-content im Web-Stammverzeichnis, das Theme unter wp-content/themes, die Plugins unter wp-content/plugins). Du wirst dann bei Anmeldung im Backend noch aufgefordert, die Datenbank zu aktualisieren. In einer lokalen Arbeitsumgebung kannst du das gut testen.

Ich hatte gerade erst eine Kundin mit einem zuletzt 2012 aktualisierten CMS Redaxo, das nicht mit PHP 8.x kompatibel war. Hier hätte selbst bei einem manuellen Update der Aufwand in keinem Verhältnis gestanden. Da hast du es bei WordPress etwas besser.

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