Antwort auf: Verhalten von WP bei Domainmigration

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Der erste Schritt ist, bei dem externen Provider der Domain die IP-Adresse des Webservers zuzuweisen, auf dem WordPress installiert ist. Außerdem gibst du den Nameserver des Webhosters an.

Im Kundenmenü* des Webhosters muss die externe Domain registriert werden und einem Verzeichnis auf deinem Webspace zugewiesen werden. Umgangssprachlich ausgedrückt: wenn sich jemand für Domain kein-test.de meldet, schick ihn zum Verzeichnis wordpress und rufe dort die index.php auf.

Nachdem die Domain (und ggf. auch ein SSL-Zertifikat) eingerichtet wurden, meldest du dich im Backend der Website an, erstellst ein Backup der Datenbank und trägst die neue URL zur Domain kein-test.de in beiden Feldern ein. Achte darauf, beide URLs einheitlich mit https anfangen zu lassen, wenn ein SSL-Zertifikat eingerichtet wurde.

Da WordPress aus Gründen (SEO) für Mediendateien absolute URLs verwendet, musst du außerdem noch die URL in allen Datenbank-Tabellen ersetzen. Da es sich teilweise um serialisierte Daten handelt, solltest du nicht direkt an der Datenbank arbeiten, sondern die Ersetzung mit einem Plugin wie z.B. Better Search Replace vornehmen. Vergiss nicht, alle Datenbank-Tabellen auszuwählen, die eingetragene URL auf mögliche Tippfehler zu prüfen und das Häkchen bei Testlauf herauszunehmen, bevor du die Ersetzung durchführst.

Damit die Domain test.de für neue Schandtaten zur Verfügung steht, weist du ihr im Kundenmenü* des Webhosters ein anderes Verzeichnis zu. (Das sollte kein Unterverzeichnis deiner WordPress-Installation sein.)

*Dazu kannst du dann Plesk nutzen, wenn dein Webhoster das anbietet.

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